Bitcoin – digitales Geld

Quelle: de.bitcoin.it/wiki/

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Bitcoin ist eine Form von elektronischem Geld, das durch ein Computernetz erschaffen und verwaltet wird. Es vereint Merkmale von Bargeld und internationalen elektronischen Überweisungen. Um den Nachweis für den Besitz von digitalem Geld erbringen zu können, muss man kryptographische Schlüssel eingeben. Um Fälschungen zu unterbinden, müssen Transaktionen, in denen digitales Geld den Besitzer wechselt, von einer öffentlichen Datenbank aufgezeichnet und mit digitalen Unterschriften versehen werden. Leider besteht auch bei dieser Währungseinheit ein Diebstahl-Risiko, da die kryptographischen Schlüssel abgeschaut werden könnten.

Quelle: Youtube / Jens-Christian Fischer (DE)

Entwicklung
Satoshi Nakamoto, der 2008 das erste Modell für Bitcoin entwickelte, stieg gegen Ende 2010 aus dem Projekt aus. Die Idee für eine solche Währung orientiert sich an einem ähnlichen Projekt aus dem Jahr 1998, das von Wei Dai und Nick Szabo entwickelt wurde. Nach dem Ausstieg Nakamotos führten Entwickler, angeführt von Gavin Andresen, das Projekt fort.

Bereits am 3. Januar 2009 entstand das Bitcoin-Netzwerk mit dem Erscheinen der ersten Bitcoin-Clients bitcoind, die zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht mit anderen Währungen in Relation gesetzt werden konnten. Im darauffolgenden Jahr wurden in Foren Wechselkurse ausgehandelt, die dazu führten, dass digitales Geld als Währungseinheit eingeführt wurde.
So wurden Ende 2010 erstmals kommerzielle Waren mit Hilfe von Bitcoin gehandelt.

Vor-und Nachteile
Die Sicherheit ist ein sehr großer Vorteil des digitalen Geldes. Durch die Verschlüsselung besteht zwar ein Diebstahl-Risiko, welches aber als sehr gering eingestuft werden kann. Ein weiterer Vorteil liegt in der Dezentralisierung, die durch eine Gleichberechtigung aller teilnehmenden Computer gegeben ist.

Leider gibt es, wie bei anderen Währungen auch, Nachteile. Da die Bitcoins nicht vermehrt werden können, besteht immer eine gewisse Knappheit, die sich deflationär auswirkt. Da sie niemals an Wert verlieren(und sogar noch an Wert gewinnen), werden sie nicht zum Bezahlen von Waren benutzt und eignen sich damit nicht als Tauschmittel. Da die Bitcoins somit nur aufbewahrt und nicht ausgegeben werden, besitzen sie nur einen spekulativen Wert. Sollten die Besitzer merken, dass die Bitcoins keinen Wert haben, würden diese auch ihren spekulativen Wert verlieren.

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